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Markt mit St. Sebastian

Markt mit Kirche St. Sebastian um 1920

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Postkarte St. Sebastian 1918

Auf dem Flohmarkt von Paris entdeckt: eine Ansichtskarte von St. Sebastian, durch einen Besatzungssoldaten nach Hause geschickt am 27. Dezember 1918.

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Jugendheim 1926

Für den Bau des Jugendheims St. Sebastian musste lange gesammelt werden. Als es fertiggestellt war, gab es vom 14. bis 16. August 1926 Werbetage. Aus diesem Anlass entstand auch die Pyramide der Armada Sportabteilung.

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Kreuz auf dem Kreuzplatz 1908

Der Scherberger Kirchenbauverein sammelte bereits nach 1908 Spenden für den Bau einer Kirche. Etwa um diese Zeit wurde auch diese Ansichtskarte aufgelegt, deren Erlös in die Kasse kam.

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St. Marienkirche Scherberg

St. Marien in Scherberg Ende der 20er Jahre. Zwar war 1908 ein Kirchenbauverein in Scherberg gegründet worden, doch aus mancherlei Gründen verzögerte sich der Bau der Kirche. 1925 wurde schließlich der Grundstein gelegt, und 1926 konnte die Marienkirche eingeweiht werden.

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St. Balbina 1920

St. Balbina um 1920; 1865 wurde mit dem Bau einer Kirche in Morsbach begonnen, die Pläne stammten von Baumeister Burkart.

Die Kirche – 1867 fertiggestellt - gehörte zunächst weiterhin zur Pfarre St. Sebastian. Im Jahre 1903 besaß St. Balbina alle Pfarrechte.

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Entwurf Kapelle in Pley

Kreisbaumeister van Kann persönlich unterzeichnete die baupolizeiliche Überprüfung der Pläne für die Pleyer Kapelle, als 1899 mit dem Bau begonnen werden sollte. Noch im gleichen Jahr wurde der Rohbau fertig.

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Pleyer Kapelle

Am 4. 11. 1900 wurde die dem hl. Antonius von Padua geweihte Kapelle in Pley von Kaplan Friedrichs eingeweiht, der den Pfarrer Dörnemann vertrat.

„Zu dem feierlichen Akte hatten sich viele Einwohner der Gemeinde Bardenberg eingefunden“, notierte die Presse. Pater Arsenius von den Franziskanerbrüdern zu Bleyerheide hielt eine Ansprache zu dem Kreuzweg in der Kapelle, dessen Bilder eine Stiftung waren, dessen Kreuze die Patres erstellt hatten.

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Alte Bardenberger Kirche

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Anwesen Kreutzer

Links die alte Bardenberger Kirche (bis 1914), rechts das Anwesen des Sägewerkbesitzers Kreutzer, das früher an der Heidestraße lag und wegen seiner aufwendigen Bauart bei den Bardenbergern nur die „Villa“ hieß.

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Alte Bardenberger Kirche

1818 bis 1824 wurde nach den Plänen des Aachener Landesbauinspektors Johann Peter Cremer Bardenbergs Kirche St. Peter und Paul dort neu errichtet, wo schon früher die dörfliche Kirche gestanden hatte. 90 Jahre später wurde diese Kirche, hier im Bild noch dargestellt, durch eine neue Kirche ersetzt.

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Baustein Ansichtskarte für St. Peter und Paul

Der Neubau von St. Peter und Paul wurde, wie bei so viel anderen kirchlichen Bauten auch, teilweise aus Spenden finanziert. „Baustein-Ansichtskarte“ etwa 1914.

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Aus einem Zeitungsartikel zum Kirchenbau St. Peter und Paul („Echo der Gegenwart“ Nr. 127 vom 1. Juni 1926):

„Bardenberg, 28. Mai. Am Sonntag, den 6. Juni, wird Herr Weihbischof Dr. Sträter die hiesige Pfarrkirche, die nach den Plänen des Herrn Kreisbaurats van Kann errichtet ist, einweihen. Um 8 Uhr wird der hochwürdigste Herr am Kreuz der Grindelstraße empfangen. Aus diesem Anlass sei eine kurze Übersicht über den Werdegang der Kirche gegeben:

Am 7. Januar 1914 wurde mit dem Abbruch des Turmes und eines Teiles des Chores der alten Kirche begonnen. Als am Peter und Pauls-Feste desselben Jahres der Grundstein gelegt wurde, kam die Nachricht von der Ermordung des österreichischen Thronfolgers, die den Krieg in nahe Aussicht stellte. Unvergesslich bleibt der Samstagnachmittag, an welchem durch das Anschlagen der Glocken, die damals im Glockenstuhl zu Füßen der alten Kirche standen, die Mobilmachung zum Kriege angekündigt wurde. Am folgenden Montag ruhte der Bau, da der Polier und zwei Brüder des Unternehmers Käfer einberufen waren. Glücklicherweise wurde aber der Weiterbau beschlossen, sonst hätten wir, wie es leider so manchen Gemeinden ergangen ist, heute nur wertlose Kriegsanleihen in Händen.

Am Peter und Pauls-Feste des Jahres 1915 wurde der erste Teil des Baues, Kreuz und Chor, vom verstorbenen Herrn Dechant Brandt eingesegnet. Morgens wurde zum letzten Male in der alten Kirche das Hl. Messopfer dargebracht und nachmittags wurde das Allerheiligste Sakrament in feierlicher Prozession in den neuen Teil der Kirche übertragen.

Nun begann man mit dem vollständigen Abbruch der alten Kirche. Die Arbeiten wurden immer schwieriger, besonders 1916, als der Unternehmer auch eingezogen wurde und kurz darauf den Heldentod starb. Die Zahl der Arbeiter wurde immer kleiner, bis zuletzt der im ganzen Orte bekannte „alte Nikla“ noch die Hauptarbeitskraft war.

Weihnachten 1916 konnte der zweite Hauptteil der Kirche benutzt werden, wenn auch der Belag noch fehlte und die Verputzarbeiten noch nicht beendet waren. Der Turm war damals bis zur Dachhöhe aufgeführt. Nun ruhte der Bau, der durch die Opferwilligkeit der Pfarrgemeinde damals bereits ganz bezahlt war. 1921 wurde die Glockenetage des Turmes durch die Baufirma Hubert Schwartz aus Würselen aufgeführt, und 1922 wurde ihr der Helm aufgesetzt, der ursprünglich höher geplant, aber in der trostlosen Zeit, wo alles einem unergründlichen Abgrund entgegeneilte, leider niedriger errichtet wurde.

1923 hielten die drei neuen Glocken ihren Einzug, die dank der Spenden der in Holland arbeitenden Bergleute und der Geschenke aus Amerika zum heutigen Preise von ca. 700 Mark beschafft werden konnten. Durch elektrischen Antrieb, hergestellt von der Firma Schöner aus Würselen, werden sie geläutet.

Reichlich sind auch die Gaben für die innere Ausstattung geflossen und fließen auch heute noch immerfort, so dass der größte Teil der Bänke, sowie Hochaltar, Altar des Hl. Joseph, Kanzel und Kommunionbank neu beschafft werden konnten. So kann die Pfarrgemeinde Bardenberg auf ihre herrliche Kirche stolz sein, die, wie das andere Wahrzeichen Bardenbergs, der Wasserturm, auf der Höhe liegend emporragt und weit ins Land schaut, und mit Recht sich freuen über das Werk, das sie mit großer Opferwilligkeit und Einigkeit geschaffen hat. Das Hauptverdienst an dem Zustandekommen dieses Werkes fällt Herrn Pfarrer Hesseler zu, der rastlos in den schweren Kriegs- und Nachkriegsjahren gearbeitet und die neue Pfarrkirche zu Pracht und Ansehen gebracht hat.“

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St. Peter und Paul 1926

St. Peter und Paul 1926

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Fronleichnamsprozession 1910 vor St. Peter und Paul

Fronleichnamsprozession um 1910 vor St. Peter und Paul, im Vordergrund der Marianische Jünglingsverein.

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Küsterhaus von St. Peter und Paul

Das alte Küsterhaus neben St. Peter und Paul diente auch als Schule.

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Pfarrheim St. Lucia

Pfarrheim St. Lucia, Weiden, vor der Zerstörung 1944.

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St. Lucia 1904

Die Kapelle in Weiden gehörte im 16. Jahrhundert zur Pfarre Broich, obwohl Broich damals auf Jülicher Gebiet lag, während Weiden zum Aachener Reich gehörte.

Die alte Kapelle wurde bei der Pfarrerhebung durch einen schlichten Ziegelbau ersetzt. Etwas südlich dieser nicht mehr bestehenden Kirche wurde 1902 bis 1904 nach den Plänen des Kölner Architekten Th. Roß ein Neubau errichtet. Nach der Kriegszerstörung erhielt der mächtige Turm beim Wiederaufbau keine Haube.

Das Bild zeigt St. Lucia kurz nach dem Neubau, also nach 1904.

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Evangelische Kirche in Vorweiden

Lange zurückverfolgen kann man die Geschichte der evangelischen Christen in Vorweiden. Vermutlich seit 1578 gab es ein Predigthaus, das 1840 abgerissen wurde.

An anderer Stelle wurde 1847 bis 1849 ein neuer Bau errichtet, entworfen von Johann Peter Cremer, eine in sich geschlossene Anlage mit Kirche, Schule, Pfarrer- und Lehrerwohnung.

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St. Willibrord in Euchen 1870

Schule und Kirche in Euchen etwa um 1870; schon in früheren Jahrhunderten wird die Euchener Kapelle erwähnt, und bis 1809 wurde der Friedhof in Euchen für alle Broicher Ortschaften genutzt. Im 19. Jahrhundert war die Kirche in Broich Pfarrkirche, Euchen war Kapelle in der Pfarre Broich. 1855 erhielten die Euchener eine eigene Vermögensverwaltung, am 7. 5. 1905 wurde St. Willibrord zur Pfarrkirche erhoben.

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Kirche und Missionshaus Broich

Kirche und Missionshaus Broich um 1910.

Seite 158 - Lindenplatz 3

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Synagoge Lindenplatz

Lindenplatz mit Synagoge um 1920; bereits die Chronik der Bürgermeisterei Würselen aus dem 19. Jahrhundert berichtete über dieses Bauwerk:

„Zu Bissen wurde von den hier und in den benachbarten Gemeinden wohnenden Israeliten ein Bethaus und eine Schule eingerichtet. Die Kosten sowie die Besoldung des anzustellenden Lehrers wurden von den Israeliten selbst aufgebracht.“

Im 20. Jahrhundert wurde die Synagoge kaum noch genutzt, letztmalig zum 70jährigen Bestehen im Jahre 1927.

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